Unsere Kyudogruppe wurde 1995 gegründet. Seit dieser Zeit nehmen
wir regelmäßig an von sachverständigen Meistern geleiteten Seminaren
im In- und Ausland teil.
Unser Dojo wurde 2001 nach traditionellem japanischem Vorbild
gebaut und ist in Ungarn bisher einzig in seiner Art.
Der Namensgeber des Dojos und der Leiter der traditioneller Shinto
Einweihungszeremonie war Prof. Toshio Mori, der Leiter der Heki
To Ryu Schule.
Unser Dojo ist ein Ort zum Training,hier werden auch internationale
Zusammenkünfte organisiert.
Eröffnungszeremonie im KATSU JIN KAN DOJO
Die Einweihungszeremonie des neuen Dojos stammt aus dem Shintoismus,
aus dem 16. Jahrhundert. Es ist eine Ehrenbezeigung und Opfer
an Hachiman Dai Bosatsu, der ein legendärer Krieger war. Die Gaben
sind für das Meer (Fisch), für die Erde (Reis) und für den Himmel
(Obst) bestimmt.
Zuerst wird ein wenig neuer Sand an der azuchi zerstreut, er symbolisiert
die Geburt des Dojos. Dann geht Mori sensei zur kamiza und bittet
den Geist von Hachiman um Reinigung.
Danach nimmt er seinen Bogen in die Hand und lässt den Sehnenklang
ertönen. Er schießt 4 Pfeile nach 4 Himmelsrichtungen hinaus,
um die schädlichen Geister vom Dojogebiet zu verjagen und die
guten Geister einzuladen. Er ruft "YAA" und "EI"
zu jedem Schuss.
Der erste offizielle Schuss in der Form eines yawatashi wird von
ihm vom Shajo abgegeben. Insgesamt werden dabei von ihm 2 Pfeile
geschossen, einer stehend und einer im Kniestand nach dem Heki
Insai Ha Protokoll.
Dann schießen Hans Pichelmaier, Pal Mezes und Peter Mezes die
7-5-3 Pfeile Zeremonie (shichi-go-san ya shugi taihai).
Das Dojo ist danach offiziell eröffnet und symbolisch geboren.
rei - Begrüßung
shinpai - Mori sensei und die Kyudokas
gehen zu kamiza
meigen - den Sehnenklang ertönen lassen
(in die Sehne schlagen)
shihouzume - verjagen der schädlichen
Geister und Einladen der guten Geister nach 4 Himmelsrichtungen
yawateshi - Mori sensei schießt den ersten
Pfeil
shichi-go-san ya shugi taihai - 7-5-3
Pfeile-Zeremonie